| 09.04.2011 Spektakuläre Einsatzübung der Bergrettung am Nockstein (SL/SL) |
| Geschrieben von: Ferdinand Farthofer |
| Sonntag, den 10. April 2011 um 10:20 Uhr |
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09.04.2011 Spektakuläre Einsatzübung der Bergrettung am Nockstein (SL/SL) Nockstein zu Fuße des Gaisberges schweiriges Einsatzgebiet. Training und regelmäßiges Üben ist Grundvoraussetzung für eine professionelle und effektive Einsatzbereitschaft einer Rettungsorganisation und so führt auch die Ortsstelle Salzburg der Bergrettung immer wieder spektakuläre und realistische Einsatzübungen in ihrem Einsatzgebiet durch. Am Samstag den 09. April war es wieder ein al so weit, Alarmmeldung welche die Retterinnen und Retter der Ortsstelle erhielten hieß Abestürzte Person am Nockstein, es ist Schönstes wette rund ein jede fragt ich schnell wieso kommt da nicht der Helikopte rund übernimmt das Ganze.
Der Föhn und die daraus resultierenden Winde verhindern dies und dies ist sogar äußerst realistisch den es hat schon so manchen Einsatz am Nockstein zu Fuße des Gaisberges und der Wolfgangsee Bundesstraße gegeben weil der Hubschrauber wegen der Starken Winde einfach nicht anlanden konnte.
Der Nockstein ein beliebtes Ausflugsziel und Naherholungsgebiet für so manchen Salzburger und auch ein wilder Tummelplatz für Extremsportler wie Downhill rund andere, die sich ind er Natur austoben. Markant steht die Felsformation aus ziemlich brüchigen Kalkstein mit steil abfallenden Wände von bist zun300 Metern da und zeigt die Schroffheit die auch das Voralpengebiet so nahe an der Stadt Salzburg bieten kann.
Um 08.45 Uhr waren die Einsatzkräfte der Ortsstelle nun rund 20 Minuten nach Einsatzmeldung an einem vorgegeben Sammelpunkt eingetroffen und schon wurde über die Landkarten des Gebiets gegrübelt wo könnte sich der Abgestürzte befinden. Nach ersten Meldungen war er am Gipfel des Nockstein und auf dem Abstieg war er dann abgestürzt und in steilem felsdurchsetzten Gebiet liegen geblieben, er konnte noch einen Notruf absetzten und danach war ein erreichen nicht mehr möglich. So war die wichtigste Aufgabe zunächst den Vermisten zu finden um überhaupt eine Rettungsaktion für ihn zu starten. So wurden mehrere Trupps gebildet die sich auf die drei Hauptwege auf den Nockstein auf den Weg machten um den Vermisten zu finden. Nach kurzer Lagebesprechung und Einteilung das Wichtigsten Materiales wurde auch schon aufgebrochen und die Suche begann. Bereits um 9, 25 Uhr sichtete der erste Trupp der den kürzesten Weg auf den Nockstein nahm den Verletzten oberhalb einer überhängenden Felswand von rund 130 Metern im westlichen Bereich des Nocksteinmasivs.
Nach dem nach für den Patienten sicherlich endlosen Minuten die ersten Retter rund 40 Meter oberhalb des Abgestürzten sich zu ihm herangearbeitet hatten wurde sofort der erste Retter zum Verletzten abgeseilt um diesen vor weiteren Absturz zu sichern und um ihn die ersten Ersthilfemaßnahmen zukommen zu lassen.
Nach kurzen traf dann bereits der zweite Trupp am Unglücksort ein und dieser war auch mit einem Notarzt der Ortsstelle besetzt. Dieser wurde umgehend zum Verletzten abgeseilt und konnte fachmännisch die Versorgung des Unfallopfers beginnen.
Was die Einsatzübung besonders realistisch machte, war der starke Föhnwind der herrschte so war, dass es tatsächlich das an diesem Tag in diesem beriech ein Einsatz eines Hubschraubers äußerst fraglich sei den alle Ausrüstungsgegenstände die mit auf den Berg genommen wurden wie die eigenen Einsatzrucksäcke und Ähnliches musste gesichert werden damit sie vom Wind nicht weggeblasen wurde. So war die Wärmeerhaltung und das Versorgen des Patienten an dem Fundort äußerst schwierig und die Retter mussten sich bemühen so schnell als möglich das Unfallopfer auf den sicheren Weg zurückzubringen. Offensichtlich hatte sich der Mann eine Oberschenkelfraktur zugezogen die es galt so schnell aber auch so gut wie möglich zu versorgen.
Mittels Spinnenverankerung und Mannschaftszug gelang es dann den Einsatzkräften den Verletzten in der Gebirgstrage und einer Vakuummatratze gelagert zurück auf den Weg zu bringen und anschließend gesichert hinunter auf die Scharte von der aus die Bergretter ihn sicher zu einer erst vor kurzem errichteten Forststraße zu bringen. Von dort aus ging es dann mit dem Rad System zum bereitgestellten Rettungsfahrzeug das auf der Forststraße so weit vorgefahren ist wie es ihm möglich war jedoch war rund 1,5 KM unterhalb des Gipfels wegen zu tiefer Spurrinnen nicht mehr möglich war.
Am Einsatzfahrzeug angekommen wurde die Einsatzübung nach rund 4 Stunden für diesen Teil beendet und als gut gelungen und sehr lehrreich abgebrochen.
Anschließend wurde noch eine Erstehilfe im Gelände durchbesprochen und das neu ind er Ortsstelle angeschaffte Baumkelter gerät getestet das nun den Bergerttern aus Salzburg ermöglicht schnell und sehr effektive zu einem in einen baumgestürzten Paragleiter zu gelangen und diesen zu retten.
Am frühen Nachmittag nach rund 6 Stunden war dann endgültiges Ausbildung ende und die Bergretter konnten mit viel erworbenen Erfahrung den Tag beschließen.
Bericht & Fotos Salzburgsberge.at |
