| 19.06.2011 45 Bergretter des Flachgaues bilden sich in der Strubklam fort (SL/SL) |
| Geschrieben von: Ferdinand Farthofer |
| Montag, den 20. Juni 2011 um 13:29 Uhr |
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19.06.2011 45 Bergretter des Flachgaues bilden sich in der Strubklam fort (SL/SL)
Rettungstechniken müssen geübt werden Die Strubklamm mit ihren bis zu 200 Meter steil abfallenden Wänden hinunter in die beliebte Canyoning Klamm ist ein wichtiges Einsatzgebiet für die Bergretter der Stadt Salzburg. Anlässlich einer Bezirksfortbildung des Bezirkes Flachgau wurde diese nun am Sonntag zum Übungsziel der 45 Bergretterinnen und Retter. In drei Stationen wurden die verschiedenen Möglichkeiten der Bergungsverfahren aus der Klamm geübt und erprobt. So wurde das Abseilen eines Retters mittels Gebirgstrage in die Klamm und das wieder Heraufholen in mehreren Durchgängen geprobt. An einer Station wurde rein auf menschliche Kraft gebaut und mittels Mannschaftszug gelang es den Retter samt Trage schnell in die Klamm abzulassen, immerhin über ein strecke von mehr als 120 Metern und anschließend wieder nach oben zu holen. An einer weiteren Station wurde die Motorseilwinde der Ortsstelle Grödig verwendet mit der es ohne große körperlicher Anstrengung möglich ist den oder die Retter abzulassen und innerhalb von 7 Minuten ebenfalls über eine strecke von rund 130 Metern wieder nach oben zu holen. Und ander dritten Station wurde mittels einer Faserseilwinde das Ablassen und das wieder Hochholen geübt. Die Faserseilwinde ist ein System, das aus dem Segelsport kommt und ohne Großer Kraftanstrengung es möglich macht Retter abzuseilen und wieder aufzuwinschen.
Als wichtiger Bestandteil der Übung war auch die Kommunikation und die Sicherung im Ernstfall der Einsatzstellen. So waren extra Canyoningretter in die Klamm gegangen und hielten während der Bergeaktionen die Freizeitsportler die sich gerade in der Klamm befanden auf um sie vor eventuell herausstürzenden Gesteinsbrocken zu schützen.
Zur Kommunikation wurden an zwei verschiedenen Stellen Bergretter mit Funkgeräten positioniert die die Funkverbindung der einzelnen Teams aufrechterhielten und bei Problemen vermittelten. Zusätzlich wurde das mobile Funkrelay eingesetzt das ermöglicht auch Punkte mit dem Funk zu erreichen die sonst in einem Funkschatten liegen.
Nach rund 5 Stunden konnte die Ausbildungseinheit erfolgreich und mit vielen neuen Erkenndissen abgeschlossen werden.
Alle 45 Retterinnen und Retter waren wieder wohlbehalten zurück.
Bericht & Fotos Salzburgsberge.at |
